Gedanken zum Monatsspruch Oktober 2026:
Liebe Leser! Der goldene Oktober ist gekommen. Da fühl ich mich immer frei. Zeit für Freizeiten.
Der bunte Wald lädt zum Verweilen ein. Bevor alle Blätter fallen werden sie wunderschön und bunt.
Ich liebe das. Meinen besten Freund, Ulrich, habe ich 1987 im Herbst kennengelernt. Seitdem
gehen wir jedes Jahr im Herbst wandern. 2025 waren wir im Vogtland und konnten eine
Patronatskirche zu Kürbitz bei Plauen von 1628 besichtigen. Erbaut mitten im 30jg. Krieg. Da gab
es keine Freiheit, für Niemanden. Doch, für den Erbauer, Baron von Feilitsch! Er ließ sich seinen
Glauben nicht durch Kriegstreiben stehlen. In der Kirche ein Privatraum der Stifter, mit einem Bild
von Michelangelo, dass Geistliche wie Kunstinteressierte elektrisiert. Menschliches Treiben in
Vollendung. Schönes und Schweres – und die Körper sind nackt. Im Vatikan musste man die Körper
mit Kleidung überziehen – hier blieben sie blank. Nach Oben führt frommes Leben zu Gott – nach
Unten Gottlosigkeit direkt in den Schlund der Hölle! Knechte des Bösen! Das Bild ist die Warnung
für die Spender dieser Kirche. Nicht einfach nur leben, sondern immer nach Gott fragen. Mit Gott
leben. Für Gott leben. Für ihn ein Haus bauen. Und dort, quasi zu Gottes Füßen, sind sie auch
bestattet. Wie stehen Sie zu Gott? Nennen Sie ihn Allah, Jehova oder „Garnicht“? Der Name erklärt
noch nicht die Beziehung. Die Bibel erklärt, dass kein Mensch ohne Schuld ist. Dass keiner Gott
beeindrucken kann. Auch nicht, wenn man ein Haus für ihn baut. Christus befreit zur Freiheit,
indem er die Trennung zwischen Gott und Mensch überbrückt. Sein Tod am Kreuz hat das bewirkt.
Unschuldig, freiwillig, nicht für sich. Christus starb für Andere! Und Gott lässt das gelten. Was wir
nicht sind und nicht selbst können, das übernimmt sein Christus! Er tut es für Dich und für mich.
Diese Freiheit erschließt sich uns aber nur im Glauben! Wie bekommen wir einen gnädigen Gott?
Indem wir ganz und gar auf Christus vertrauen! Tun Sie das?
Armin Bräuning
